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Bindehautentzündung – mehr als ein lästiges Übel!

Unerträglicher Juckreiz quält die Augen. Reflexartiges Reiben kommt ins Spiel. Oh Schreck! Der morgendliche Blick in den Spiegel offenbart das Dilemma – Bindehautentzündung!

Was ist eine Bindehautentzündung?

Die durchsichtige Bindehaut fungiert als sogenannter Schutz auf dem Augapfel. Sie bedeckt das Auge mit einer Schleimschicht und produziert mit den Tränendrüsen den flüssigen Schleim. Dieser haftet bei jedem Wimpernschlag als Tränenfilm auf dem Auge und ermöglicht in einer Art Scheibenwischer die notwendige Beweglichkeit. Gleichzeitig spielt sie auch eine tragende Rolle bei der Immunabwehr. Gelangen Krankheitserreger oder auch Fremdkörper durch diesen Tränenfilm in das Auge, entsteht eine Bindehautentzündung (medizinisch auch Konjunktivitis genannt), die sich durch unterschiedliche Merkmale äußern kann.

Symptome einer Bindehautentzündung

Zu den Anzeichen einer Entzündung der Bindehaut zählen gerötete Augen, Brennen, geschwollene und verklebte Augenlider sowie ein starker Juckreiz. Mitunter kann auch ein stechendes Druck- oder Fremdkörpergefühl in Erscheinung treten.
Die Augen reagieren auf die ursächlich unterschiedlichen Reize mit einer vermehrten Sekretabsonderung, die sich in einer wässrigen, schleimigen oder sogar eitrigen Konsistenz zeigen kann. Dieser Vorgang dient der Ausspülung von Krankheitserregern aus den Augen. Weiterhin wird die Lichtempfindlichkeit der Sehorgane negativ beeinflusst. Helle Lichtquellen werden somit noch intensiver wahrgenommen, was eine zusätzliche Reizschwelle darstellt.

Ursachen einer Konjunktivitis

Es gibt infektiöse und nicht infektiöse Bindehautentzündungen. Beide Erkrankungen haben wiederum unterschiedliche Ursachen.
Infektiöse Bindehautentzündung
Auslöser dieser Entzündungsart sind Viren und Bakterien, die durch verschmutzte Hände oder auch Kontaktlinsen ins Auge gelangen. Die bakterielle Infektion einer Bindehaut kommt relativ häufig vor. Die Entstehung einer viralen Konjunktivitis ist beispielsweise durch Herpes möglich. Diese ist hochgradig ansteckend.

Nicht infektiöse Bindehautentzündung

Die Ursachen dieser Bindehautentzündung sind hauptsächlich auf mechanische, physikalische und chemische Umweltreize zurückzuführen. Sie beschränken sich auf Abgase, Dämpfe, Fremdkörper und oftmals auf Zugluft.

Mitunter bestehen schon Grunderkrankungen, die Begleiterscheinungen in Form einer Bindehautentzündung auslösen können. Das betrifft sowohl Patienten mit Glaukom und trockenen Augen als auch mit Rheuma oder Schilddrüsenerkrankungen. Eine unkorrigierte Sehschwäche kann das Auge ebenfalls stark belasten.

Ist eine Vorbeugung möglich?

Einer Bindehautentzündung kann man nicht mit absoluter Sicherheit entgehen. Dennoch sind mit dem richtigen Verhalten tatsächlich zahlreiche Auslöser abwendbar:

  • Vermeidung von Augenreiben
  • Brillenträger – Augen auf korrekte Sehstärke überprüfen
  • separates Handtuch benutzen (Ansteckungsgefahr)
  • Tragen von Sonnenbrille oder Schutzbrille bei diversen Aktivitäten
  • Keine Überlastung der Augen durch Computerarbeit (regelmäßige Pausen, optimale Beleuchtung)
  • Allergieauslösende Substanzen meiden (Kosmetik)

Bindehautentzündung – wann zum Arzt?

Obwohl Apotheken rezeptfreie Medikamente bieten, die in Eigenregie durchaus hilfreich sind, empfiehlt sich eine Behandlung beim Augenarzt. Eine medizinische Abklärung ist notwendig, wenn:

  • Sehstörungen auftreten;
  • keine Ursache der Beschwerden erkennbar ist;
  • die Augen tränen, schmerzen oder eitern;
  • andere Menschen im näheren Umfeld ebenfalls erkranken.
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