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Darmsanierung – gesunder Darm trotz Antibiotika

Es gibt wohl kaum Menschen, die im Laufe ihres Lebens noch kein Antibiotikum verschrieben bekommen haben. Diese werden bei bakteriellen Infektionen wie Bronchitis, Lungenentzündungen oder Harnwegsinfekten eingesetzt und haben schon viele Leben gerettet, weil sie die krankmachenden Keime abtöten. Doch leider vernichtet das Medikament häufig auch die nützlichen Bakterien im Körper, vor allen im Darm. Um diese, für den Organismus so wichtigen Helfer, wieder herzustellen, empfiehlt sich eine Darmsanierung.

Welche Aufgabe haben Darmbakterien?

Die menschliche Darmflora besteht aus zahlreichen Bakterien, die unerlässlich für eine gesunde Verdauung und ein intaktes Immunsystem sind. Werden sie, z. B. durch die Einnahme von Antibiotika zerstört, gerät der Darm aus dem Gleichgewicht und es kann zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen kommen.
Tückisch dabei ist, dass die beginnende Schädigung der Darmflora nicht zwingend schon diese Verdauungsbeschwerden verspüren lässt, sondern dies erst in einem fortgeschrittenen Stadium auftritt.
Ohne die „guten“ Bakterien ist die Darmschleimhaut sehr anfällig für schädigende Einflüsse wie Viren, Parasiten oder Pilze. Auf längere Sicht kann das zu einem geschwächten Immunsystem, Nahrungsmittelintoleranzen oder Hautproblemen führen.

Wie kann die Darmflora wieder aufgebaut werden?

Nach einer Antibiotika-Therapie benötigt die Darmflora oft viele Monate, um sich wieder zu regenerieren. Dabei müssen oft viele Dinge bei der Ernährung beachtet werden, was für die meisten Menschen ein Problem darstellt und ihre Darmflora sich unter diesen Umständen überhaupt nicht mehr erholt. Mit Hilfe einer Darmsanierung lässt sich dem vorbeugen und der Wiederaufbau beschleunigen. Eine Darmsanierung besteht in der Regel aus drei Komponenten:

1. Präbiotika z.B. Flohsamenschalen, Inulin, Konjakglucomanan und weitere Ballaststoffe
2. Mineralerde (Zeolith, Bentonit) 
3. Probiotika.

Flohsamen enthalten lösliche Ballaststoffe, die durch ihr Aufquellen den Stuhl voluminös und weich machen, wodurch der Transport beschleunigt wird. Die Mineralerde bindet die vom Flohsamen gelösten Gifte und Ablagerungen, so dass sie ausgeschieden werden und keinen Schaden mehr anrichten können. Der Darm wird also mit Hilfe von Flohsamen und Mineralerde gereinigt und für den Neuaufbau vorbereitet.

Dieser geschieht mittels der dritten Komponente, dem Probiotikum. Es enthält gesundheitsfördernde, lebendige Mikroorganismen, z. B. die Bakterienkulturen Lactobacillus Acidaphilus und Bifidobacterium bifidus. Diese hochkonzentrierten Präparate sind in der Apotheke erhältlich.

Probiotika lassen sich aber auch über natürliche Lebensmittel aufnehmen. Kefir, Buttermilch oder Jogurt, aber auch Sauerkraut sind reich an Milchsäurebakterien. Ebenfalls zu den Probiotika zählt Hefe, da ihre Pilze die schädlichen Pilzstämme aus dem Darm verdrängen.

Ging man bis vor ein paar Jahren noch davon aus, dass diese Probiotika lediglich einen Nachteil gegenüber Mitteln aus der Apotheke haben, weil sie nicht durch eine Kapsel geschützt sind, welche sie vor der Magensäure schützt, ist diese Annahme heute längst überholt. Die Nachteile sind vielfältiger.

Eine Kapsel wegen der Magensäure ist jedoch nicht mehr nötig, wenn magensaftresistente Stämme der Darmbakterien verwendet werden. Wichtig ist lediglich, das diese Darmbakterien viel Wasser um sich herum haben. Im Darm ist dies nicht ausreichend vorhanden, weil das Auflösen der Kapsel zusätzlich Wasser bindet. Studien mit relativ magensaftresistenten Stämmen belegen, dass vor der Einnahme rehydratisierte Darmbakterien eine bessere Wirkung erzielen, als Bakterien, die in Kapselform zugeführt worden.

Die moderneren Präparate sind deshalb in Pulverform vor der Einnahme zu „wässern“. Es handelt sich um Multispezies-Präparate, die mehrere aufeinander abgestimmte Stämme enthalten.
Der Nachteil der natürlichen Lebensmittel gegenüber den Probiotika aus der Apotheke besteht darin, dass diese nicht menschlichen Ursprungs sind und deshalb sich nicht im Körper vermehren können, weshalb sie immer wieder neu zugeführt werden müssen.

Am sinnvollsten wäre es, wenn bereits während der Antibiotika-Therapie mit der Zufuhr von Probiotika begonnen würde, so dass die Darmflora erst gar nicht durcheinander gerät. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass zwischen der Einnahme beider Mittel mindestens zwei Stunden liegen.

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