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Das „Sonnenvitamin“ Vitamin D

Das „Sonnenvitamin“ Vitamin D ist ein Steroidhormon, das für eine verstärkte Aufnahme von Calcium im Darm und die Regulation seiner Homöostase verantwortlich ist. Dadurch beeinflusst es viele wichtige Körperfunktionen des Menschen. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf viele chronische Krankheiten in Verbindung mit Vitamin-D-Mangel hin.
Eigentlich kann die Haut mithilfe der Sonne selbst große Mengen Vitamin D produzieren. Jedoch

gelingt es über 50 Prozent der Bevölkerung nicht, eine gute Eigenversorgung zu erreichen, unter anderem weil Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor die Synthese blockieren und viele Menschen sich tagsüber vorwiegend in Gebäuden aufhalten.
Zu einer guten Gesundheitsvorsorge gehört es dazu, den Vitamin-D-Spiegel regelmäßig zu ermitteln und ihn bei Bedarf zielgerichtet zu optimieren.

Zu den Zielgruppen zählen:
 Menschen mit höherem Lebensalter, zum Beispiel ab 55-Jährige
 Menschen mit geringer Sonnenexposition, die also viel Zeit in Innenräumen verbringen
 Menschen mit erhöhtem Vitamin-D-Bedarf (zum Beispiel Schwangere)
 Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 Menschen mit bestimmten Medikationsprofilen
 Menschen mit entzündlichen Darmkrankheiten
 Veganer und Vegetarier
 Übergewichtige

Was ist Vitamin D?
ln den letzten Jahren wurden aufgrund immer lauter werdender Forderungen zahlreicher Fachärzte die allgemeinen Empfehlungen für die den täglichen Vitamin-D-Bedarf kennzeichnenden Werte deutlich erhöht. Nicht ohne guten Grund, denn Vitamin D ist eines der zentralen Steuerhormone unseres Körpers. Inzwischen sind über 200 Gene bekannt, deren Aktivität direkt vom Vitamin-D-Spiegel beeinflusst wird. Die zwei häufigsten Formen von Vitamin D sind Vitamin D2 und Vitamin D3. Vitamin D3 wird auf natürliche Weise durch die Einwirkung von ultraviolettem Licht in der menschlichen Haut produziert; Vitamin D2 wird hauptsächlich aus der Nahrung gewonnen.
Welche Aufgaben hat Vitamin D?
Vitamin D (Calciferole) ist ein Steroidhormon, das für eine verstärkte Aufnahme von Calcium im Darm und die Regulation seiner Homöostase verantwortlich ist. Das biologisch aktive 1,25-Dihydroxyvitamin D führt über die Bindung an membranständige Rezeptoren zum Beispiel zur Öffnung von Kanälen, die die rasche Calciumaufnahme aus dem Darm gewährleisten. Darüber hinaus übt 1,25-Dihydroxyvitamin D seine Funktionen an verschiedenen Zielorganen auch über die Bindung an spezifische Zellkernrezeptoren aus und beeinflusst so die Transkription einer Vielzahl (> 6.000) hormonsensitiver Gene. Dadurch wird unter anderem das calciumbindende Protein reguliert, das die Calciumabsorption im Darm steigert. 1,25-Dihydroxyvitamin D ist der wirksamste Aktivator der intestinalen Absorption von Calcium.*
Im Laufe der Evolution war Vitamin D verantwortlich für die zentrale Steuerung des Wechsels der Körperfunktionen zwischen Winterschlaf und Sommeraktivität. Das passt jedoch nicht in die heutige Lebenssituation. Der heutige Lebensrhythmus der meisten Menschen ist losgelöst von den Jahreszeiten. Was früher sinnvoll war, bereitet heute vielfältige Probleme. Jedoch reguliert Vitamin D weiterhin zahlreiche Gene und Körperprozesse. Fast jede Zelle hat Vitamin-D-Rezeptoren und interne Speicher für den Eigenbedarf. Diese Systeme benötigen für ihre optimale Funktion deutlich höhere Spiegel als die seinerzeit festgelegten 20 ng/ml. Zahlreiche Studien weisen zudem Zusammenhänge zwischen einem Vitamin-D-Mangel und vielfältigen Krankheitsbildern nach.

Vitamin-D-Mangel: Krankheitsbilder
Zellgesundheit
Leistungsschwäche
Schwindel
Konzentrationsschwierigkeiten
Stimmungsschwankungen
Müdigkeit
Frühjahrsmüdigkeit
Kopfschmerzen
Knochen
Osteoporose, Osteomalazie
Rachitis
Erhöhte Gefahr von Brüchen
Zahngesundheit, Karies
Herz und Kreislauf
Herzrhythmusstörungen
Kreislaufschwäche
Diabetes mellitus (Typ 1 und 2)
Immunsystem
Immunschwäche
Infektionsanfälligkeit
Autoimmunerkrankungen
Atemwegserkrankungen
Tumorerkrankungen
Nerven und Gehirn
Nervenschmerzen
Neurologische Erkrankungen
Demenz
Depressionen
Multiple Sklerose
Augen (Makuladegeneration)
Muskulatur
Muskelschwund
Muskelschwäche
Muskelschmerzen
Muskelkrämpfe

* www.dge.de Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr | 1. Ausgabe 2015 | 1. korr. Nachdruck

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