Leipziger Strasse 218 – 01139 Dresden

Erste Hilfe bei Pilzvergiftung

Bei einer Pilzvergiftung kann das richtige Handeln im Ernstfall lebensrettend sein.

Wer über Übelkeit nach einer Pilzmahlzeit klagt, könnte sich eine Pilzvergiftung zugezogen haben. Da Pilzvergiftungen auch lebensbedrohlich sein können, ist richtiges Handeln im Notfall für die Prognose sehr wichtig. Alleine in Deutschland gibt es etwa 1.000 genießbare Pilzarten, aber auch etwa 220 ungenießbare oder giftige Arten. Längst nicht alle verspeisten Giftpilze führen zum Tod, viele sorgen allerdings für heftige Symptome wie Bauchkrämpfe, Übelkeit oder Erbrechen.

Nach dem Genuss einer Pilzmahlzeit mit bekannten Giftpilzen sprechen Experten von einer echten Pilzvergiftung. Wenn genießbare Pilze verdorben sind und anschließend zu Beschwerden führen, ist von einer sogenannten unechten Pilzvergiftung die Rede. Echte Pilzvergiftungen sind weitaus gefährlicher, weil lebenswichtige Organe wie die Nieren oder die Leber irreversibel geschädigt werden können. Lebensmittelvergiftungen durch eine verdorbene Pilzmahlzeit hinterlassen dagegen meist keine bleibenden Gesundheitsschäden. Echte und unechte Pilzvergiftungen können jedoch gerade zu Beginn zu sehr ähnlichen Symptomen führen. Immer dann, wenn es nach dem Genuss von Pilzen zu entsprechenden Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen kommt, sollte unbedingt umgehend ein Arzt konsultiert werden.

Wichtige Verhaltenstipps im Falle einer Pilzvergiftung geben auch die Giftnotrufzentralen der Bundesländer, es ist immer lohnenswert, die entsprechenden Telefonnummern gut zugänglich im eigenen persönlichen Umfeld zu hinterlegen. Speziell geschulte Toxikologen der Giftnotrufzentralen erteilen wichtige Verhaltenstipps bei Verdacht auf Pilzvergiftungen. Nach einer heftigen Phase mit Übelkeit und Brechdurchfall können die Beschwerden auch wieder zurückgehen, denn einige Pilzgifte täuschen eine Verbesserung nur vor, während aber weiterhin Organe und Organsysteme geschädigt werden können. Deshalb ist es so wichtig, auch bei einer vermeintlichen Besserung oder einem vorübergehenden völligen Verschwinden der Symptome fachlichen medizinischen Rat einzuholen.

Es ist hilfreich, die wichtigsten Krankheitszeichen für Pilzvergiftungen zu kennen. Dazu gehören Magen-Darm-Krämpfe, Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Durchfall und Schweißausbrüche. Tritt nach einer Pilzmahlzeit eines oder mehrere dieser Symptome auf, so sollte unbedingt so schnell wie möglich ein Arzt konsultiert werden. In sprechstundenfreien Zeiten sollte die nächste Notfallambulanz einer Klinik aufgesucht werden. Es ist auch hilfreich, kein Erbrechen zu provozieren und nach Möglichkeit Erbrochenes sowie Reste der Pilzmahlzeit aufzubewahren und zum Arzt oder in die Klinik mitzunehmen. Eine zentrale Meldestelle für Pilzvergiftungen existiert in der Bundesrepublik Deutschland nicht, die Giftnotrufzentralen der Bundesländer sammeln Daten zu Pilzvergiftungen nur für das jeweilige Bundesland.

Die meisten tödlichen Pilzvergiftungen in Deutschland gehen auf das Konto des grünen Knollenblätterpilzes. Betroffene müssen umgehend ins Krankenhaus, wo sie eine Zeit lang intensivmedizinisch betreut werden müssen. Je früher das geschieht, umso besser können irreversible Organschäden vermieden werden. Ist die Übelkeit vergesellschaftet mit vermehrtem Speichelfluss oder Schweißausbrüchen, dann steckt oft eine Vergiftung mit Muscarin dahinter, ein Gift, das vor allem in Trichterlingen und Risspilzen vorkommt. Plötzlicher Bewusstseinsverlust und Krampfanfall sprechen dagegen für eine Intoxikation mit Fliegen- oder Pantherpilz. Wer sich vorher eingehend über die Thematik informiert, kann im Ernstfall viel wertvolle Zeit gewinnen.

Aktuelle Aktion
Aktion: „Oh du fröhliche Winterzeit!“

(Anzeige) Die kalte Jahreszeit, die Zeitumstellung und Terminstress zum Jahresende, das alles kann die körpereigene Abwehr schwächen und die Anfälligkeit für Infekte und Erkältungen steigt. Wenn die Feiertage vor der Tür stehen und das Jahr zu Ende geht, zählen Kopfschmerzen und Magen- und Darmbeschwerden zu den häufigsten Beschwerden. Stress ist hierzu oft der Schlüssel. Deshalb dreht sich während der achten Alphega Aktion* „Oh du fröhliche Winterzeit!“ vom 13.11.2017 bis 06.01.2018 alles rund um Ihre Hausapotheke.



Zur Aktion
Milchpumpen-Verleih


Bei uns in Ihrer Elisabeth Apotheke verleihen wir für stillende Mütter Milchpumpen von Medela. Medela weiß, was Mütter und Babys brauchen. Deshalb hat Medela in Zusammenarbeit mit der University of Western Australia eine Milchpumpe entwickelt, die den Saugrhythmus des Babys imitiert: Symphony. Unkompliziert: einfach, hygienisch und zuverlässig in der Handhabung Effizient: mehr Milch in weniger Zeit abpumpen Zuverlässig: beruht auf jahrelanger Forschung und Tests Flexibel: passt sich den individuellen Bedürfnissen an Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.