Leipziger Strasse 218 – 01139 Dresden

Frühjahrsputz für den Medizinschrank

Kaum ist der Frühling da, hat bei vielen Deutschen das große Ausmisten rund ums Haus begonnen. Nächstes Objekt der Aufräumbegierde: das Medizinschränkchen. Denn inmitten des Sammelsuriums aus Medikamenten, Verbandsmaterial und Vitaminpräparaten schlummert eine Gefahr: Abgelaufenes. Deshalb sollte auch die Hausapotheke jetzt durch einen „Frühjahrsputz“ auf den neusten Stand gebracht werden.

Haltbarkeitsdatum veranschaulicht Verfall

Das Frühjahr ist die ideale Zeit, um alte, abgelaufene und nicht mehr benötigte Arzneimittel auszusortieren. Denn anders als bei Lebensmitteln ist das angegebene Datum bei Arzneimitteln kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern tatsächlich ein Verfallsdatum. Weil Arzneistoffe sich im Laufe der Zeit verändern, garantieren die Hersteller von Medikamenten nur während der angegebenen Haltbarkeit, dass alle Inhaltsstoffe wie erwartet wirken. Bei zu langer Lagerung können Arzneien unwirksam werden oder in gefährliche Abbaustoffe zerfallen und schädliche Nebenwirkungen verursachen. Was viele Bürger nicht wissen: Wenn Arzneimittel im feucht-warmen Bad lagern, beschleunigen sich die Verfallsprozesse zusätzlich. Und auch Medikamente, die mit im Urlaub waren oder täglich in Rucksack und Handtasche herumgetragen werden, können aufgrund von Hitze- oder Kälteeinwirkungen schneller unbrauchbar werden.

Verfallsdatum bei Medikamenten und Verbandszeug beachten

Ist das Verfallsdatum eines Medikaments überschritten, sollte es nicht mehr angewendet werden. Erhöhte Wachsamkeit gilt bei flüssigen und salbenförmigen Arzneien, wie etwa Augentropfen, Nasenspray und antiseptischer Salbe. Sie haben eine verkürzte Haltbarkeit nach dem Anbruch. Aber selbst Verbandsmaterial hält nicht ewig. Verbandsmittel sind nach Ablauf des Verwendbarkeitsdatums nicht mehr garantiert keimfrei und können sogar Infektionen verursachen. Spätestens bei Ablauf des Verfallsdatums sollten Medikamente, Vitamine und Verbandsmaterial deshalb aussortiert und bei Bedarf ersetzt werden. Viele Medikamentenhersteller folgen einem Rhythmus und legen die Stichtage entweder auf Ende Dezember oder Ende Juni. Der Aufdruck zum Verfallsdatum findet sich stets auf der Verpackung.

Arzneimittelreste nicht aufbewahren

Bei einigen ist die Hausapotheke für einen Frühjahrsputz überfällig. Sie bewahren starke Schmerz- und Schlafmittel vom jüngsten Krankenhausaufenthalt, Arzneimittel aus dem letzten Sommerurlaub und sonst jedes Medikament, das ihnen je verschrieben wurde, für den Notfall auf. Dabei sollten Medikamente grundsätzlich nach dem Ende der Behandlung entsorgt und etwaige Reste nicht aufbewahrt werden. Das gilt insbesondere für verschreibungspflichtige Arzneimittel, wie etwa Antibiotika. Denn die eigenmächtige Einnahme zu einem späteren Zeitpunkt ist für Laien aufgrund komplexer Neben- und Wechselwirkungen zu risikoreich. Auch lose Kapseln und Tabletten, die sich nicht zweifelsfrei zuordnen lassen, sollten aus Sicherheitsgründen aussortiert werden.

Abgelaufene Arzneimittel richtig entsorgen

Zur sicheren Entsorgung können alle Altarzneien kostenlos in der Apotheke abgegeben werden. Den Service der fachgerechten Beseitigung durch Verbrennung bieten die deutschen Apotheken freiwillig an. Wer es nicht in die Apotheke schafft, kann Abgelaufenes und Unbrauchbares auch in den Restmüll werfen. Allerdings sollten Altmedikamente etwa durch altes Zeitungspapier getarnt werden, um sie vor der missbräuchlichen Verwendung zu sichern. Keinesfalls dürfen Medikamente – flüssig oder fest – über die Toilette oder das Spülbecken entsorgt werden. Denn Spuren könnten ins Grundwasser geraten und später Mensch und Natur schaden.

Aktuelle Aktion
Aktion: „Oh du fröhliche Winterzeit!“

(Anzeige) Die kalte Jahreszeit, die Zeitumstellung und Terminstress zum Jahresende, das alles kann die körpereigene Abwehr schwächen und die Anfälligkeit für Infekte und Erkältungen steigt. Wenn die Feiertage vor der Tür stehen und das Jahr zu Ende geht, zählen Kopfschmerzen und Magen- und Darmbeschwerden zu den häufigsten Beschwerden. Stress ist hierzu oft der Schlüssel. Deshalb dreht sich während der achten Alphega Aktion* „Oh du fröhliche Winterzeit!“ vom 13.11.2017 bis 06.01.2018 alles rund um Ihre Hausapotheke.



Zur Aktion
Milchpumpen-Verleih


Bei uns in Ihrer Elisabeth Apotheke verleihen wir für stillende Mütter Milchpumpen von Medela. Medela weiß, was Mütter und Babys brauchen. Deshalb hat Medela in Zusammenarbeit mit der University of Western Australia eine Milchpumpe entwickelt, die den Saugrhythmus des Babys imitiert: Symphony. Unkompliziert: einfach, hygienisch und zuverlässig in der Handhabung Effizient: mehr Milch in weniger Zeit abpumpen Zuverlässig: beruht auf jahrelanger Forschung und Tests Flexibel: passt sich den individuellen Bedürfnissen an Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.