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Gicht – das Zipperlein plagt nicht nur Könige

Die Gicht, lange Zeit als die „Krankheit der Könige“ bezeichnet, galt schon in der Antike als typisches Wohlstandsleiden. Heute leiden überwiegend Männer aller Bevölkerungsschichten unter der Stoffwechselerkrankung, die durch eine zu hohe Harnsäurekonzentration im Blut entsteht und schmerzhafte Gelenkentzündungen auslöst. Das „Zipperlein“ macht sich meist anfallsartig am großen Zeh bemerkbar, es können aber auch alle anderen Gelenke betroffen sein.

Wie entsteht Gicht?

Für einen akuten Gichtanfall ist ein Überschuss an Purinen im Blut verantwortlich. Diese Substanzen produziert der Organismus während der Zellerneuerung, zudem verbergen sie sich in vielen Lebensmitteln. Beim Abbau der Purine entsteht Harnsäure, die der Körper über die Nieren ausscheidet. Wird zu viel Harnsäure gebildet oder zu wenig ausgeschieden, lagert sich diese in Form von Kristallen an Gelenken ab. Meist geht einem Gichtanfall eine übermäßige Aufnahme purinhaltiger Lebensmittel voraus, daneben spielen auch genetische Faktoren eine Rolle.

Symptome der Gicht

Die Harnsäurekonzentration im Blut kann jahrelang erhöht sein, ohne Beschwerden auszulösen. Übersteigt der Harnsäurespiegel jedoch eine bestimmte Grenze, tritt ohne Vorwarnung – meist nachts – ein akuter Gichtanfall auf: Das betroffene Gelenk schwillt an, schmerzt stark und ist äußerst berührungsempfindlich. Es fühlt sich heiß an und verfärbt sich rot bis bläulich. Ohne Behandlung klingen die Symptome in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab, die Gichtanfälle können sich aber in kürzer werdenden Abständen wiederholen und zu chronischen Gelenkentzündungen oder Nierenschäden führen.

Wie kann Gicht behandelt werden?

Bei einem akuten Gichtanfall kommen zur Schmerzbehandlung entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie etwa Ibuprofen oder Naproxen zum Einsatz. Der aus der Herbstzeitlosen gewonnene Wirkstoff Colchicin kann Studien zufolge die Schmerzen ebenfalls wirksam lindern. Eine weitere Therapiemöglichkeit stellen Kortisonpräparate dar.

Eine purinarme Ernährung hilft, die Harnsäurekonzentration im Blut langfristig zu senken und weiteren Gichtanfällen vorzubeugen. Besonders purinreiche Nahrungsmittel wie Innereien, geräucherte Fisch- und Fleischprodukte, Krusten- und Schalentiere sollten nur äußerst selten auf dem Speiseplan stehen. Fleisch, Wurst und Hülsenfrüchte dürfen Gichtkranke in Maßen genießen – viele Purine verbergen sich in der Haut von Fisch und Geflügel, es empfiehlt sich, diese vor dem Verzehr abzuziehen. Alkoholische Getränke sollten Gicht-Patienten nur selten konsumieren, insbesondere Bier kann die Harnsäure-Werte stark in die Höhe treiben. Wird durch eine Ernährungsumstellung keine ausreichende Absenkung des Harnsäurespiegels im Blut erreicht, ist zur Vorbeugung weiterer Gichtanfälle die Gabe harnsäuresenkender Medikamente angezeigt.

Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf dem Stoffwechsel aus und hilft, Übergewicht abzubauen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich unterstützt das Ausschwemmen der Harnsäure über die Nieren, empfehlenswert sind vor allem Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees. Als Hausmittel haben sich kalte Umschläge zur Schmerzlinderung bei einem akuten Gichtanfall bewährt. Kirschen und Ingwer wirken entzündungshemmend, Wildkräuter wie Giersch, Brennnesseln und Löwenzahn regen die Harnausscheidung an.

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