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Hilfe bei Wadenkrämpfen

Fast jeder kennt den höllischen Schmerz, wenn sich blitzartig die Muskulatur an der Wade zusammenzieht, verhärtet und es Minuten dauern kann bis sich diese wieder entspannt. Wadenkrämpfe treten oft ohne Vorwarnung beim Sport auf oder rauben mitten in der Nacht den Schlaf, meist sind die Ursachen harmlos und können gut behandelt werden.

Auslöser kann Magnesiummangel sein

Magnesium ist an der Steuerung der Muskulatur beteiligt und sorgt dafür, dass diese sich zur richtigen Zeit zusammenzieht oder lockert. Ein Mangel dieses Mineralstoffes führt deshalb häufig zu Muskelkrämpfen, betroffen sind vor allem Ausdauersportler, Senioren und Schwangere.

Sportler verlieren viel Magnesium, wenn sie stark schwitzen, Senioren trinken dagegen oft zu wenig oder ernähren sich einseitig, was ebenfalls zu Defiziten im Elektrolythaushalt führt. Ein erhöhter Magnesiumbedarf, der nicht über die normale Ernährung gedeckt werden kann, ist oft bei Schwangeren der Grund für Wadenkrämpfe.

Falsche Belastung der Muskulatur

Eine weitere Ursache für Wadenkrämpfe ist eine extreme Belastung der Muskulatur, vor allem untrainierte Muskeln neigen bei einer Überbeanspruchung dazu, sich unkontrolliert zu verhärten. Zunehmendes Alter und viel Sitzen führen außerdem zu einer Verkürzung der Muskeln, was vor allem nächtliche Wadenkrämpfe auslösen kann.

Ebenso können Fehlstellungen von Beinen oder Füssen zu Krämpfen führen, da die Muskeln dadurch stärker oder einseitig gefordert werden.

Sehr selten stecken ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen oder Nervenstörungen hinter Wadenkrämpfen. Extrem starke, ständig wiederkehrende Wadenkrämpfe sollten aber immer von einem Arzt abgeklärt werden.

Behandlung von Wadenkrämpfen

Bei einer akuten Attacke hilft es die Wade zu denen, indem das betroffene Bein gestreckt und gleichzeitig der Fuß mit den Händen Richtung Oberkörper gezogen wird. Ebenfalls hilfreich ist Wärme oder eine Massage der betroffenen Muskelgruppe.

Ist Magnesiummangel die Ursache für die Krämpfe, empfiehlt sich die Einnahme von hochdosiertem Magnesium.

Bei sehr starken, immer wieder kehrenden Wadenkrämpfen, bei denen die Ursache unbekannt ist, kommen oft Chinin-Präparate zum Einsatz. Diese sind aber wegen ihrer teilweise heftigen Nebenwirkungen umstritten.

Wie kann Wadenkrämpfen vorgebeugt werden?

Damit es erst gar nicht zum Wadenkrampf kommt, ist es wichtig die Muskulatur vor dem Sport gut mit Gymnastik oder Dehnübungen vorzubereiten. Entscheidend ist auch eine reichliche Flüssigkeitsaufnahme während des Trainings, d. h. es sollten möglichst alle 15 Minuten etwa 0,25 Liter stilles natrium- und magnesiumhaltiges Wasser oder Saftschorle getrunken werden.

Verspannungen können zudem durch Kältereize entstehen. Deshalb ist es ein Muss den Körper vor dem Schwimmen in kaltem Wasser, z. B. unter der Dusche langsam runter zu kühlen.

Nächtlichen Wadenkrämpfen kann entgegengewirkt werden, indem der Muskel vor dem Zubettgehen gedehnt wird. Hierzu werden im Wechsel die Zehen Richtung Knie gezogen und die Ferse nach vorne geschoben.

Zusätzlich bietet eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, grünem Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten einen guten Schutz vor Wadenkrämpfen.

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