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Hyperhidrose – was tun bei übermäßigem Schwitzen?

Sport, Fieber, oder starke Hitze während der Sommerzeit – Schwitzen ist wichtig, wenn auch oft unerwünscht. Der Körper kühlt sich dadurch ab oder reagiert auf einen erhöhten Stoffwechsel, zum Beispiel bei starkem Stress oder scharfen Mahlzeiten. Wenn die Schweißproduktion krankhafte Züge annimmt, sprechen Fachleute von Hyperhidrose.

Die Ursachen
Die Schweißproduktion wird durch das vegetative Nervensystem zusammen mit bestimmten Hormonen reguliert.

Bei einer Hyperhidrose schwitzen Betroffene ohne erkennbare Ursache stark am Kopf, an Händen und Füßen oder unter den Achseln (primäre Hyperhidrose). Grund hierfür ist wahrscheinlich eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems sowie des Botenstoffes Acetylcholin, das die Schweißdrüsen zur Sekretion anregt. Auch übertriebenes Schwitzen am gesamten Körper kann vorkommen (sekundäre Hyperhidrose) – in dem Fall existieren jedoch zahlreiche mögliche Ursachen, wie starkes Übergewicht, eine Schilddrüsenüberfunktion, Herzkrankheiten oder Angststörungen, um nur einige zu nennen.

Raus aus der Hilflosigkeit
Übermäßiger Schweiß wird verständlicherweise als sehr belastend empfunden und führt nicht selten zur sozialen Abkapselung. In dem Fall kann von einem Arzt geprüft werden, ob die Ursache in einer Krankheit liegt und welche Behandlung geeignet ist.

Ärztliche Verfahren
Liegt eine Erkrankung vor, wird diese natürlich behandelt, womit das Schwitzen auf einen Normalstand zurückgehen sollte. Ist der Patient an sich gesund, kommen andere Optionen zum Tragen. Ziemlich radikal sind das operative Verfahren, bei dem Schweißdrüsen aus der Haut entfernt werden, oder eine Behandlung entsprechender Stellen mit Botulinumtoxin. Eine schonendere Methode ist die Verschreibung von Anticholinergika zur Hemmung von Acetylcholin. Bei starkem Schwitzen an Händen und Füßen kommt eine Leitungswasser-Iontophorese in Betracht: Mithilfe von Wasser wird schwacher Strom durch die entsprechenden Hautbereiche geleitet.

Apotheken halten Hilfe parat
Antitranspirantien gibt es in vielen Variationen. Sie sind in Form von Deo Roll-Ons, Sprays oder Salben erhältlich und enthalten wirksames Aluminiumchlorid. Dieses beugt durch seine adstringierende Wirkung vermehrter Schweißbildung vor. Außerdem hemmt es das Bakterienwachstum – der Schweiß wird weniger in unangenehm riechende Substanzen umgesetzt.
Die wertvolle Salbeipflanze hilft nicht nur gegen einen rauen Hals, sondern auch bei übermäßigem Schwitzen. Der Extrakt aus Salbeiblättern ist in Form von Tropfen oder Tabletten in den meisten Apotheken erhältlich.

Vorbeugen für ein besseres Körpergefühl
Salbei kann auch zuhause ganz bequem in Form von Bädern oder Tee helfen – wirksam gegen Schweiß und gleichzeitig wohltuend.
Auch Wechselduschen und Saunabesuche können die unangenehmen Symptome lindern: Der Blutkreislauf wird angeregt, während die Nerven sozusagen „abgehärtet“ werden und der Schweiß nicht mehr so schnell ausbricht. Anschließend in natürliche, luftdurchlässige Kleidung geschlüpft – synthetische Wäsche kann die Schweißproduktion verstärken.
Üppige Mahlzeiten, eventuell gepaart mit Alkohol, sollten reduziert werden.
Autogenes Training trägt zur Entspannung bei – das kann sich positiv auf das vegetative Nervensystem und damit auf die Schweißbildung auswirken.

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