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Kälteallergie: Wenn bei Kälte die Haut schmerzt

Menschen mit Kälteallergie müssen kühle Reize meiden. Ansonsten drohen schmerzhafte Quaddeln und Kreislaufbeschwerden. Worum es sich bei der Kälteallergie handelt und wie Betroffene sich gegen die Überempfindlichkeit zur Wehr setzen.

Pseudoallergie gegen Kälte

Die Kälteallergie ist eine Form der physikalischen Nesselsucht. Die Symptome sind vergleichbar: Juckreiz auf der Haut, schmerzhafte Quaddeln und ein zunehmendes Unwohlsein.
Betroffen sind häufig junge Erwachsene, die oft ganz plötzlich erste Symptome bemerken. Die Besserung tritt meist ebenso schnell ein, bevor die Allergie wieder für Monate oder sogar Jahre verschwindet. Warum das so ist, hat die Medizin bislang nicht herausgefunden. Vermutet wird ein Zusammenhang zu Erkrankungen wie Atemwegsinfektionen, Gürtelrose, Borreliose, Windpocken oder Pfeiffersches Drüsenfieber.

Die Symptome der Kälteallergie

Die Kälteallergie äußert sich durch Quaddeln auf der Haut. Bereits ein kühler Drink oder eine kalte Dusche können genügen, um die Allergiesymptome auszulösen. Dann bilden sich rötliche Erhebungen auf der Haut und es kommt zu Unwohlsein. Im schlimmsten Fall droht ein Kreislaufstillstand.
Doch die Kälteallergie ist eine Pseudoallergie. Die Kälte selbst regt die Mastzellen an, während es bei einer echten Allergie die körpereigenen Prozesse sind, welche Entzündungsstoffe wie Histamin aktivieren. Weil die Symptome dennoch schwerwiegend sein können, muss der Kontakt mit Kälte jeglicher Art eingeschränkt werden.

Bei einer Kälteallergie besser im Warmen bleiben

Menschen, die an einer Kälteallergie leiden, sollten im Winter Vorsorgemaßnahmen treffen. Es muss dicke Kleidung getragen werden. Schlittschuhlaufen und Schneeballwerfen sind nur mit warmen Handschuhen erlaubt. Um sicherzugehen, sollten die ganz kalten Tage im Warmen verbracht werden. Dadurch lässt sich ein allergischer Schub zuverlässig vermeiden. Begleitend dazu hemmt ein bestimmtes Antihistamin die Symptome. Betroffene finden beim Patienten-Netzwerk urtikaria.net weitere Ansprechpartner und Anlaufstellen.

Wenn die Haut juckt: Ab zum Arzt

Wenn die Haut nach dem Kontakt mit Kälte plötzlich die typischen Anzeichen einer Allergie zeigt, muss der Arzt konsultiert werden. Die Kälteallergie ist zwar meistens nicht bedrohlich, kann aber auch ernste Komplikationen hervorrufen. Vor allem der direkte Kontakt mit großen Mengen Kälte ist problematisch. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock, wie es bereits Kaiser Barbarossa im Jahr 1190 passiert sein sollte, der angeblich an der Kälteallergie verstarb.
Der Hautarzt oder Allergologe diagnostiziert die Allergie durch spezielle Eiswürfeltests. Die rund 30.000 Deutschen, die an einer Kälteallergie leiden, müssen sich regelmäßig ärztlich durchchecken lassen – auch um die Schwellentemperatur der Haut zu prüfen. In schweren Fällen liegt sie bereits bei 26 Grad Celsius. Dann können schon laue Herbsttage oder die tägliche Dusche bei lauwarmem Wasser zum Problem werden. Dennoch muss die Kälteallergie ärztlich abgeklärt werden.

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