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Quengeln, Fieber, Hautausschlag – Wenn das Baby den ersten Zahn bekommt

Wenn das Baby die ersten Zähnchen bekommt, dann spätestens sind auch Mama und Papa von pflegeleichten Babys schwer gefordert. Kaum ein Baby schafft die ersten Zähnchen ohne Probleme. Reizbarkeit, Fieber, Atemwegsinfekte, Appetitmangel, Schlaflosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Sabbern Hautausschläge – all das kann dazu gehören und ist oft eine logische Abfolge des Auftauchens der ersten Zähne. Ungefähr mit einem halben Jahr beginnt das Prozedere und kann sich bis zu zwei Jahre lang hinziehen. Immerhin warten 20 kleine Zähne auf den großen Durchbruch.

Gerade Eltern, welche dies das erste Mal durchmachen, sind dabei schnell am Verzweifeln. Die Befürchtung, der kleine Wonneproppen wäre schwerer krank, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Doch dass das Baby quengelig ist, liegt eben meist nur am neuen Zahn, der sich für das Kleine schmerzhaft und unangenehm durchs Zahnfleisch kämpft. In der Hoffnung Abhilfe zu verschaffen, nimmt das Baby nun alles in den Mund, was es in die Hände bekommt, um darauf herum zu beißen.

Egal wie klinisch sauber dabei die Wohnung ist, es werden sich leider immer Bakterien an den Fingern, Spielsachen oder Gegenständen befinden und selbst dann wenn es ein dafür gedachter Beißring ist. Dies führt zu vermehrter Anzahl an Bakterien im Mund und Rachenraum und folgend in Magen und Darm.

Das Immunsystem reagiert und dann fängt das Baby an zu fiebern. Auch der Hautausschlag, welcher sehr oft mit den Zähnen einhergeht, ist oftmals dadurch erklärbar. Durch das vermehrte Speicheln und dem mit Keimen angereicherten Speichelüberschuss wird Urin und Stuhlgang aggressiv. Das reizt die Pohaut.

Um sicher zu gehen, können Eltern ohne Erfahrung mit dem eigenen Finger mal das Zahnfleisch abfühlen. Meist wird schnell die kleine Spitze bemerkt und die Symptome sind dann schnell erklärt. Wer unsicher ist, warum das Baby plötzlich fiebert, sollte aber den Weg zum Arzt nicht lange hinausschieben. Wie immer gilt, lieber einmal zu viel gegangen,als zu wenig.

Abhilfe gegen das Zahnen gibt es leider nur sehr wenig. Die mit Kühlflüssigkeit gefüllten Beißringe helfen zwar das Zahnfleisch zu massieren und sollen auch die Entzündung und Schmerzen etwas lindern, aber so ganz ohne Quengeleien wird das Prozedere des Zahnens nicht bleiben. Alternativ können Eltern übrigens auch andere Sachen zum Beißen und Katschen geben, wie beispielsweise eine Stück kühle Karotte oder Kohlrabi.

Mit Medikamenten sollten Eltern sehr zurückhaltend sein. Andererseits ist Arznei natürlich auch dazu da, dem Baby diese Phase zu erleichtern. Wenn Beißring, Kühlung und Massage gar nicht weiterhelfen, könnten homöopathische Mittel zur Beruhigung und Schmerzlinderung vielleicht beitragen. Ein Versuch ist es allemal Wert. Von stärkeren Medikamenten, wie schmerzlindernden und fiebersenkenden Paracetamol-Zäpfchen raten aber fast alle Zahn- und Kinderärzte ab.

Noch ein Tipp: Jedes Baby bekommt die ersten Zähnchen. Es empfiehlt sich rechtzeitig Sachen, wie Beißring oder kühlende Zahnsalbe in der Hausapotheke zu haben. Denn wie immer kommen die Probleme natürlich gerade dann, wenn man keine Zeit hat zur Apotheke zu gehen. Alle Eltern die Fragen zu diesem oder anderen Themen rund ums Baby haben, können gerne bei uns in der Elisabeth Apotheke in Dresden-Trachau vorbeikommen. Wir nehmen uns Zeit und beraten Sie gerne.

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