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Ratgeber Sodbrennen: Das hilft bei Reflux-Beschwerden

Sodbrennen ist unangenehm und oft chronisch. Verschiedene Maßnahmen und Hausmittel lindern das Brennen im Rachen. Auch vorbeugen lässt sich den schmerzhaften Reflux-Beschwerden.

Rachen beruhigen, Schmerzen lindern

Bei Sodbrennen hilft in erster Linie viel trinken. Mineralwasser oder Kräutertee befördert die Magensäure zurück in den Magen und verdünnt die bittere Flüssigkeit. Ein Glas warmes, stilles Wasser, in kleinen Schlucken getrunken, kann bereits wahre Wunder wirken. Schwarzen Tee gilt es zu meiden, denn dieser enthält Koffein, das den Magen reizt anstatt ihn zu beruhigen.

Für und Wider gibt es beim Kaugummi kauen. Die süßen Kaustreifen regen auf der einen Seite zwar die Produktion von Speichel an und neutralisieren die Magensäure. Zudem verdünnt Speichel die Magensäure und lindert dadurch Schmerzen. Auf der anderen Seite regt das Kauen wiederum die Säureproduktion an, weil dem Magen suggeriert wird, dass Speisebrei in den Magen kommt um verdaut werden zu müssen.

Deshalb sollte dies wirklich nur eine kurzfristige Notlösung im Einzelfall sein, Es empfehlen sich milde Sorten, die möglichst wenige ungesunde Zusatzstoffe enthalten.

So beugen Sie Sodbrennen vor

Meist genügen einfache Maßnahmen, um Sodbrennen zu vermeiden. Wichtig ist vor allem das Essverhalten. Nehmen Sie sich Zeit beim Essen, damit der Magen ebenfalls Zeit hat, die Nahrung aufzunehmen. Langsames Kauen entlastet den Magen und unterstützt außerdem die Verdauung. Kleine Portionen werden im Magen schneller zersetzt – es muss weniger Säure produziert werden.
Die Ernährung selbst ist ebenfalls wichtig. Fetthaltige Speisen muss der Magen mit mehr Aufwand spalten als Obst, Gemüse und Ballaststoffe. Oft hilft es schon, statt der Fleischbeilage eine Kartoffel- oder Reisbeilage zu verzehren.
Nach dem Essen beugt ein kleiner Spaziergang dem Brennen hinter der Brust vor. Durch die Bewegung rutscht das Essen ganz von alleine aus der Gefahrenzone zwischen Magen und Speiseröhre. Das Ergebnis ist eine beschwerdefreie Verdauung und ein Rückgang des Sodbrennens. Sollte das Leiden nicht nachlassen, helfen Hausmittel.

Tee und Nüsse helfen

„Das“ Hausmittel gegen Sodbrennen gibt es zwar nicht. Doch im Küchenschrank finden sich einige Dinge, die gegen die typischen Beschwerden helfen. Aus dem Teefach hilft zum Beispiel magenfreundlicher Tee aus Kamille, Fenchel, Kümmel oder Schafgarbe. Auch Süßholzwurzel ist aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung eine gute Wahl, wenn es wieder einmal im Rachen kratzt. Bei starken Beschwerden bietet sich eine spezielle Magen-Darm-Teemischung aus der Drogerie oder Apotheke an.
Auch Nüsse und Mandeln helfen gegen das schmerzhafte Brennen hinter der Brust. Haselnüsse und Erdnüsse enthalten wichtige Mineralien, die den Schmerz lindern und die Schleimhäute beruhigen. Nüsse können sowohl roh verzehrt oder zu einem Brei angerührt werden.

Ein weiteres gutes Mittel ist die enzymreiche Papaya. Sie wirkt verdauungsfördernd und kann überschüssige Magensäure binden. Ein Produkt mit vorfermentierter Papaya ist besonders wirksam.
Auch jeden Morgen ein basisches Natronwasser zu trinken, kann die überschüssige Säureproduktion etwas abschwächen.

Wenn das Sodbrennen abends auftritt, sollte nichts mehr gegessen werden. Wer mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen auf Lebensmittel verzichtet wacht am nächsten Morgen schmerzfrei auf. Für den optimalen Effekt wird am besten mit hoch gelagertem Oberkörper geschlafen, denn dann liegt der Magen in niedrigerer Position als die Speiseröhre und der Magensaft kann nicht nach oben dringen.

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