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Ratgeber: Wie viel Körperfett darf es sein?

In den Medien finden sich beinahe täglich Meldungen, die von der zunehmenden Fettleibigkeit der Weltbevölkerung berichten. Der Tenor dieser Berichte lässt sich auf die Phrase „Mit dem Wohlstand kommt das Fett und mit dem Fett kommen die typischen Zivilisationskrankheiten“ herunterbrechen.

Selbstverständlich ist uns bewusst, dass eine zunehmende Fettleibigkeit sowohl individuell als auch gesellschaftlich riskant ist. Was die Schockmeldungen verschweigen sind jedoch belastbare Zahlen, Daten und Fakten – nicht im Hinblick auf den fettleibigen Teil der Weltbevölkerung, sondern im Hinblick auf das Körperfett an sich. Ab wann ist dick zu dick? Wie viel Körperfett ist noch in Ordnung und wie finde ich heraus, wie viel Körperfett ich eigentlich besitze?

Ist jedes Fett gleich?

Zunächst ist eine Unterteilung der verschiedenen Fette sinnvoll, denn Fett ist nicht gleich Fett. In unserem Körper finden sich Struktur- und Speicherfett. Während letzteres uns Kummer und Sorgen bereitet, könnten wir ohne ersteres nicht leben, da es wichtige Aufgaben im Körper erfüllt. So ist das Strukturfett als mechanischer Schutz gedacht, der im Idealfalle nie angegriffen wird. Strukturfett befindet sich beispielsweise hinter dem Augapfel, unter den Fußsohlen, am Herzen und an den Nieren. Organe und Strukturen des Körpers werden durch dieses Fett, das vom Körper als allerletzte Energiereserve gesehen wird, geschützt. Nehmen wir ab, wird das Strukturfett erst angegriffen, wenn kein anderes Fett mehr vorhanden ist.

Auf das Speicherfett hingegen könnten wir problemlos verzichten. Dieser Begriff bezeichnet Fettreserven, die durch übermäßige Energiezufuhr zustande kommen.

Das gefährlichste Speicherfett des Körpers befindet sich am Bauch. Bauchfett ist nicht nur unattraktiv, sondern auch stoffwechselaktiv – es produziert Hormone und beeinflusst dadurch zahlreiche Vorgänge im Körper. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere typische Zivilisationskrankheiten stehen in enger Verbindung mit überschüssigem Bauchfett.

Besitze ich zu viel Körperfett?

Die Messung des eigenen Körperfetts gestaltet sich meist schwierig. Einen ersten Anhaltspunkt bietet das äußere Erscheinungsbild – Fettleibigkeit ist gut zu erkennen. Doch wo genau befindet sich die Grenze zwischen akzeptablem und gefährlichem Körperfettanteil?

All diejenigen, die nach einer exakten Zahl suchen, werden an dieser Stelle enttäuscht: Die Übergänge sind fließend. Prinzipiell lässt sich festhalten, dass das Erkrankungsrisiko mit steigendem Körperfettanteil ansteigt. Ab wann welches Risiko besteht, ist jedoch individuell unterschiedlich.

Weitere Anhaltspunkte liefern BMI (Body-Mass-Index) und die professionelle Messung des Körperfettanteils. Der BMI berechnet die Körpermasse pro Quadratmeter Körpergröße. Die entstehenden Werte lassen Rückschlüsse auf das Erscheinungsbild des Probanden zu. Ein BMI von 18,5 bis 24 gilt als optimal. Unter 18,5 liegt Untergewicht vor, während zwischen 25 und 34 Übergewicht besteht. Von Adipositas sprechen Fachleute ab einem BMI von 35.

Der Körperfettanteil lässt sich mit verschiedenen Methoden messen. Durchgeführt werden solche Messungen in der Regel von Ärzten, Sportwissenschaftlern, Fitnesstrainern oder Ernährungsberatern. Die Normwerte sind sowohl vom Alter als auch vom Geschlecht abhängig. Während ein 20-jähriger Mann in der Regel etwa einen Körperfettanteil von 8 bis 19 Prozent aufweist, sollte eine gleichaltrige Frau über einen Körperfettanteil von 21 bis 32 Prozent verfügen. Mit zunehmendem Alter steigt im Durchschnitt auch der Anteil des Körperfetts.

Heute wird allerdings immer öfter zur realistischeren Beurteilung nicht mehr der BMI herangezogen, da dieser nur Körpergröße und Gewicht berücksichtigt. Der wesentlich aussagefähigere Wert ist der Bauchumfang auf der dicksten Stelle des Bauches gemessen. Dieser sollte bei Frauen 88cm und bei Männern 102cm nicht überschreiten.

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