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Schnelle Hilfe bei Blähungen

Blähungen sind nicht nur unangenehm, sondern deuten in erster Linie auf ein Ungleichgewicht im Verdauungstrakt hin. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Ursachen, die dahinter stecken könnten. Das reicht von Nahrungsunverträglichkeiten über Stress bis hin zu ernsteren Sachen wie entzündliche Darmerkrankungen.

Blähungen sind nur ein Symptom dafür, dass etwas nicht stimmt. Wer häufiger unter Blähungen leidet, sollte dies dringend untersuchen lassen.
Schnelle Hilfe gegen die unangenehmen Beschwerden lassen sich häufig in der Küche finden.

Diese Hausmittel helfen gegen die Darmwinde

Ingwer: Der Ingwer wirkt entkrampfend auf den Darm und regt die Verdauungsprozesse an. Geriebener frischer Ingwer kann in die Mahlzeiten mit integriert werden. Alternativ empfiehlt sich Ingwertee. Dazu werden ca. 4-5 dünne Scheiben Ingwer mit brühendem Wasser übergossen und für 10 Minuten ziehen gelassen.

Fenchel: Fenchelsamen entspannt die Muskulatur des Verdauungstraktes, was hilft Gas entweichen zu lassen. Bewährt hat sich der gute, alte Fencheltee, welcher in der Apotheke erhältlich ist. Natürlich lässt sich der Tee auch selber aus Fenchelsamen zubereiten. Ideal ist er im Zusammenspiel mit Anis und Dillsamen.

Kümmel: Kümmel regt den Gallenfluss an und wirkt windtreibend. Kümmel lässt sich in viele verschiedene Gerichte gut integrieren, z.B. als Kümmelbrot. Auch als Tee ist der Kümmel sehr empfehlenswert. Dazu einfach zwei Teelöffel Kümmelkerne mit heißem Wasser übergießen und ebenfalls 10min ziehen lassen. Fünf Tropfen Kümmelöl, in der Apotheke erhältlich, auf ein Stück Brot helfen die Gasansammlungen schnell los zu werden.

Pfefferminz: Der gute, alte Pfefferminztee wirkt natürlich auch krampflösend auf den Darm. Auch hier gibt es fertige Tees zu kaufen. Wer es lieber frisch mag, nimmt einfach sechs Minzblätter aus dem eigenen Garten oder Balkon. Nach dem Übergießen mit heißem Wasser muss er 10min ziehen. Die Minzblätter kann man auch gut zum Kauen verwenden.

Artischockenblätter, Anis und Papaya können ebenfalls eingesetzt werden. Sie enthalten Bitterstoffe und regen die Verdauungssäfte an.

 

Übrigens: Bis zu 20 Winde am Tage gelten durchaus als normal. Wer auf mehr kommt oder das Problem täglich hat, kommt wohl um eine ärztliche Untersuchung nicht drumherum.

Welche Maßnahmen helfen bei Blähungen?

  • Ein regelmäßiger Tagesrhythmus ist wichtig. Aufstehen, Zubettgehen, Mahlzeiten, sportliche Aktivitäten sollten möglichst zu gleichen Zeitpunkten stattfinden.
    Störungen des normalen Tagesablaufes bringen den ausbalancierten Verdauungsrhythmus durcheinander.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten vom Arzt getestet werden. Es gibt zahlreiche Nahrungsmittel, welche die Blähungen auslösen können, sei es eine Laktose- oder Glutenintoleranz oder auch nur eine Unverträglichkeit von Weizen. Es gilt eine mögliche Unverträglichkeit nach der anderen abzuklären.
  • Blähende und schwer verdauliche Nahrungsmittel sollten möglichst ganz vom Speiseplan gestrichen werden. Zudem sollten lieber viele kleine Mahlzeiten eingenommen werden, statt wenige große. Langsam essen, lange kauen und viel trinken!
  • Alkohol und Nikotin sind nicht hilfreich. Der Konsum von beidem sollte aus gesundheitlichen Aspekten ohnehin lieber ganz aufgegeben werden. Wenn aber doch Alkohol getrunken wird, dann nur sehr maßvoll.
  • Eine Darmreinigung kann helfen! Bentonit und die Huminsäuren besitzen eine hohe Bindungsfähigkeit für Giftstoffe, Schlacken und können daher auch Darmgase „neutralisieren“ und entfernen. Mit den Flohsamenschalen und speziellen Probiotika bzw. Synbiotika wird der Stuhlgang reguliert, die Darmschleimhaut beruhigt und regeneriert sowie eine gesunde Darmflora wiederhergestellt.
    Die langfristige Einnahme von probiotischen Multispezies-Synbiotika schützt die Darmschleimhaut und balanciert die Verdauungsfunktion aus. Sie sind ideal zur unterstützenden Behandlung bei Blähungen.
  • Mit basenreichen Nahrungsmitteln und Bitterstoffen kann die Leber unterstützt werden. Denn auch bei Leberschwäche treten Blähungen vermehrt auf. Der Darm ist dann einfach durchlässiger. Natürliche Darmbakterien können den Darm auf milde weise „abdichten“. Die Darmschleimhaut wird regeneriert sich und der Darmbarriereschutz wird wieder aufgebaut.
  • Natürlich spielt auch Stress eine enorme Rolle bei Blähungen. Der Darm reagiert wie kaum ein anderes Organ sehr feinfühlig auf zu viel Stress. Stressabbau hilft also auch Blähungen in den Griff zu bekommen.
    Gern beraten wir Sie in der Elisabeth Apotheke Dresden-Trachau ganz individuell zu Ihrem Problem.
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