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So erkennen Sie einen Bandscheibenvorfall

Neurologische Ausfallserscheinungen sind typisch

Rückenschmerzen gehören heute für viele Menschen leider zum Alltag. Statistisch gesehen ist jeder Zweite einmal im Jahr davon betroffen. Doch selbst wenn er stark ist, nicht jeder Rückenschmerz lässt sich auf einen Bandscheibenvorfall zurückführen. Häufig kann man den Bandscheibenvorfall jedoch an typischen Symptomen erkennen.

Wenn die Bandscheiben kapitulieren

Bandscheiben haben die Aufgabe, den auf dem Rücken lastenden Druck auf die Wirbel zu verteilen. Mit zunehmendem Alter oder durch Überbeanspruchung nimmt sowohl die Substanz der Bandscheiben als auch die Elastizität der sie umgebenden Faserringe ab. Es besteht die Gefahr, dass der Bandscheibenkern verrutscht und in den Wirbelkanal gleitet. Der heftige Schmerz entsteht, weil das vorgewölbte Bandscheibengewebe auf die umliegenden Nerven drückt. Die Vorwölbung kann dabei unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Wenn der Faserring noch geschlossen ist, sprechen Mediziner von einer Bandscheibenvorwölbung. Ist die Bandscheibe komplett verrutscht, kann sich der Patient nicht mehr bewegen und eine sofortige Operation wird nötig. Das kommt jedoch seltener vor als die leichte Vorwölbung.

Symptome eines Bandscheibenvorfalls

Typisch für einen Bandscheibenvorfall sind ausstrahlende Schmerzen, wodurch er oft nicht eindeutig lokalisiert werden kann. Betroffene verwechseln die Beschwerden häufig mit einem Hexenschuss. Hier entstehen die Schmerzen aber durch Verspannungen der Muskulatur, die auf Nervenstränge drückt. Ein akuter Bandscheibenvorfall zeigt sich durch heftigen, oft stechenden Schmerz im Rücken. Er kann auch von Lähmungserscheinungen oder Vorstufen einer Lähmung wie Kribbeln in den Extremitäten begleitet werden. Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen sind immer Alarmzeichen und sollten sofort zum Arzt führen. Die Krankheit kann sich aber auch schleichend entwickeln. Sie zeigt sich auch dadurch, dass der Patient keine Treppen mehr steigen kann. Schmerzen, Taubheit und Kribbeln treten häufig einseitig auf. Da im Rückenmark auch die Nervenfasern für Darm- und Blasenfunktion verlaufen, kann es sogar zu unkontrolliertem Harn- und Stuhlabgang kommen. Auch Taubheitsgefühle an den Oberschenkelinnenseiten und im Bereich der Genitalien sind ernst zu nehmen und sollten zur Verständigung Notarztes führen. Um bleibende Schäden zu vermeiden, kann eine sofortige Operation erforderlich sein. Eine Kernspintomographie gibt genauen Aufschluss über das Krankheitsbild, ein Röntgenbild ist nicht immer eindeutig.

Häufig betroffene Wirbelbereiche

Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule zeigt sich durch stechenden Schmerz im Nacken und ausstrahlende Schmerzen in den Armen. Im Brustwirbelbereich kommen Bandscheibenvorfälle äußerst selten vor, da die Brustwirbelsäule nicht flexibel ist. Die meisten Bandscheibenvorfälle treten allerdings im Lendenwirbelbereich auf. Wenn die zum Rückenmark verlaufenden Nervenwurzeln von der Bandscheibe eingeklemmt werden, kommt es zu heftigen Schmerzattacken und ausstrahlenden Schmerzen in Oberschenkel und Knie, häufig sogar bis zu den Füßen.

Therapie des Bandscheibenvorfalls

Sind weder Lähmungen und Taubheitsgefühle aufgetreten, wird auch der Bandscheibenvorfall meist klassisch therapiert. Die erste Akutmaßnahme bei einem Bandscheibenvorfall ist Schmerzlinderung. Ruhe und Wärme helfen ebenso wie Schmerzmittel und Krankengymnastik. Alle Bewegungen, die schmerzen, sollten vermieden werden. Doch das tun Betroffene meist ohnehin. Danach erfolgt eine Bewegungstherapie. Nur durch Bewegung kann die Bandscheibe wieder mit Nährstoffen versorgt werden, was für die Heilung extrem wichtig ist.

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