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Tipps gegen Parodontitis – Früh erkennen und vorbeugen‎

Eine Parodontitis nennt man eine Entzündung im Mundraum, die bis zum Zahnbett vorgedrungen ist. Wenn nur das Zahnfleisch entzündet ist, spricht man von einer Gingivitis. Ursache für eine Entzündung sind Bakterien, welche sich im feuchten Klima des Mundes leicht vermehren und dort giftige Stoffe aussenden.
Nicht alle Bakterien in der Mundhöhle sind allerdings für die Parodontitis verantwortlich. Von den etwa 500 verschiedenen Bakterienspezies, die in der Mundhöhle vorkommen können, sind nur wenige parodontalpathogen (krankheitserregend im Sinne einer Parodontitis). 

 

Ursachen einer Parodontitis

Es gibt viele Gründe für Entzündungen im Mundraum. Häufig entstehen diese durch eine unzureichende Mundpflege. Aber auch Rauchen oder die falsche Ernährung können ein Auslöser sein. Wenn der Zahn verkalkt, so bildet sich Zahnstein. Wird dieser nicht entfernt, können sich die Bakterien leichter ansiedeln. Übrigens kann auch eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes Ursache einer Parodontitis sein.

Möglichkeiten der Vorbeugung

Die Entzündung des Zahnbettes bleibt lange Zeit schmerzlos, weshalb die Gefahr besteht, dass sie erst spät entdeckt wird. Deshalb ist es sehr wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen, auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Die Ärzte empfehlen eine halbjährige Kontrolle der Zähne und des Zahnfleisches.

Eine umfangreiche Zahnpflege ist die zweite Hauptsache, um eine Krankheit zu vermeiden. Empfehlungen zufolge sollte man sich zwei mal täglich die Zähne putzen. Auch tagsüber nach dem Essen kann man dies machen, jedoch sollte man eine halbe Stunde warten, damit der Zahnschmelz nicht angegriffen wird. Um die Zahnpflege abzurunden, benutzt man am besten ab und zu Zahnseide, um die schwer zu erreichenden Zahnzwischenräume zu reinigen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, beim Zahnarzt eine professionelle Zahnreinigung durchzuführen. Dieses Angebot sollte man etwa zwei mal im Jahr nutzen, am besten verbunden mit der regelmäßigen Kontrolle. Leider wird die Zahnreinigung jedoch nicht von den Kassen übernommen.

Die Ernährung spielt eine sehr ausschlaggebende Rolle, um Erkrankungen im Mundraum vorzubeugen. Gemüse ist besonders gut für die Zähne, zum Beispiel Paprika und Möhren. Diese müssen intensiv gekaut werden, was schon allein die Zähne stärkt. Außerdem helfen Inhaltsstoffe wie das Vitamin A, Vitamin C und Betacarotin (enthalten in Möhren) dabei, die Immunkraft aufzubauen und zu erhalten. Allgemein sollte man auf einen ausgeglichenen Basen-Säure-Haushalt achten, also eher basische Lebensmittel zu sich nehmen. Dadurch verringert sich das Risiko der Bildung von Karies.

Ein sehr gutes Lebensmittel ist die Zwiebel, denn ihre Schwefelverbindungen bekämpfen effektiv die Parodontitis auslösenden Bakterien im Mund. Auch Käse empfiehlt sich sehr zur Prophylaxe, denn er enthält Fett und Kalzium. Karies wird bekämpft und durch das Eiweiß baut sich die natürliche Schutzhülle des Zahnes wieder auf. Der Käse sollte bevorzugt am Ende einer Mahlzeit eingenommen werden, dann verhindert er, dass Säure aus dem Essen das Zahnfleisch angreifen kann.

Lebensmittel, welche schädlich für unsere Zähne sind, sind vor allem solche, die viel leere Kohlenhydrate, also Zucker, enthalten. Auch säurebildende Nahrungsmittel sind schädlich, zum Beispiel Obst, Essig, Kaffee, Alkohol und süße Getränke. Durch die richtige Ernährungskombination kann dennoch beispielsweise Obst genossen werden, nämlich wenn man dieses mit einem Stück Käse genießt.

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