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Wie wichtig ist Vitamin C wirklich?

Wenn die erste Erkältung im Anmarsch ist, nehmen viele Menschen ganz plötzlich sehr viel Vitamin C zu sich. Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass viel Vitamin C zu einer schnellen Besserung führen würde. Die Werbung hat diesen Wunsch der Menschen auch längst erkannt und so liefern sie natürlich auch noch die passenden Argumente für diese Meinung, in dem in fast jedem Produkt noch ein kleines bisschen Vitamin C eingemischt wurde. Schon Oma empfahl bei Erkältungen eine heiße Zitrone zu trinken. Diese hat bekanntlich eine Menge Vitamin C, doch ging es wirklich um die Vitamingabe oder eher um den nützlichen Effekt des Heißgetränkes?

Eines ist in Sachen Vitamin C jedenfalls sicher, niemand weiß es bis jetzt genau. Selbst Wissenschaftler sind sich uneinig inwieweit zusätzliches Vitamin C bei bereits Erkrankten helfen kann. Fakt ist: Das Vitamin C selber kann keine Viren bekämpfen. Das kann nur das menschliche Immunsystem tun. Für ein starkes Immunsystem bedarf es jedoch eines ausgeglichenen Vitaminhaushalts. Und zu diesem gehört natürlich auch das Vitamin C. Ob es alleine helfen kann, bleibt fraglich. In einigen wissenschaftlichen Studien wurde herausgefunden, dass die Ascorbinsäure (Vit.C) jedoch für eine bestimmte Zielgruppe eine Verbesserung bringen kann.

Die Universität Helsinki fand heraus , dass Marathonläufer, Soldaten und Schulkinder von der Einnahme des Vitamin C profitieren konnten, wenn sie sich körperlich sehr angestrengt hatten. Unter den Teilnehmern der Studie konnte die Krankheitsdauer bei Erwachsenen um ca. 8% und bei Kindern um ca. 18% verkürzt werden. Alle diese Teilnehmer bekamen ein Gramm Vitamin C pro Tag, aber hatten sich vor der Erkrankung körperlich schwer angestrengt.
In diesem speziellen Fall scheint es also tatsächlich etwas zu bringen. In einem waren sich die Wissenschaftler aber sicher, einen normaler Schnupfen lässt sich durch die bloße Einnahme des Vitamins wohl kaum verhindern.
Seit nunmehr 85 Jahren tobt der Streit darüber, ob es nicht aber doch hilft. 1930 wurde erstmals Vitamin C zur Behandlung von Erkältungen vorgeschlagen. In den 70igern kam eine Studie von Nobelpreisträger Linus Pauling zu dem Schluss, Vitamin C würde bei Erkältungen helfen.
Es ist wieder einmal auch die Frage nach der Menge. Der menschliche Körper benötigt für ein ausgeglichenen Vitaminhaushalt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ca. 100mg des Vitamins. Dies ist in einem Glas Orangensaft oder drei Kartoffeln bereits enthalten. Die meisten Menschen in der heutigen Zeit, müssten also für diese Menge kein zusätzliches Vitaminpräparat einnehmen.

Zudem bleibt die Frage offen, was eigentlich mit den vielen anderen vom Immunsystem benötigten Vitaminen ist. So braucht der Körper neben vielen anderen eben auch Vitamin D in der Erkältungszeit. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis auch das die Werbeindustrie erkannt hat. Früher gab es deshalb den berühmten Löffel voll mit Lebertran.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte besonders in der Erkältungszeit nicht nur an das Vitamin C denken, sondern sich ausgeglichen und vitaminreich ernähren. Sportler sollten vor allem nach größerer Anstrengung zu einem Multivitaminpräparat greifen oder entsprechend viel Obst und Gemüse zu sich nehmen. Da dies in der Regel meist nicht direkt nach dem Sport so auf die schnelle geht, haben sich die Präparate aus der Apotheke da bestens bewährt.
Wer in der Erkältungszeit trotzdem seine Dosis Vitamin C zu sich nehmen möchte, der macht auch nichts falsch. Zu viel Vitamin C scheidet der Körper ohnehin wieder ungenutzt aus. Und manchmal ist es ja auch der berühmte Placebo-Effekt, der hilft, das die Erkältung schneller abklingt. Doch wie hatte Oma schon früher immer gesagt: „Eine Erkältung dauert mit Medizin 7 Tage und ohne eine ganze Woche.“

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