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Zink – das Spurenelement gegen Erkältungskrankheiten

Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in unseren Breiten. Erwachsene sind durchschnittlich zwei bis viermal im Jahr erkältet, während Kinder noch häufiger unter Atemwegsinfektionen leiden. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten kommen dann auch Hausmittel zum Einsatz, um die Erkältungs-Symptome zu lindern. Die Wirksamkeit der meisten Präparate konnte in wissenschaftlichen Studien nicht eindeutig nachgewiesen werden. Bislang gelang es keinem Pharma-Unternehmen, ein schnell wirksames Medikament gegen Erkältungskrankheiten zu entwickeln.

Das Spurenelement Zink könnte eine Ausnahme darstellen. Es zählt zu den Nährstoffen, die in geringen Mengen vom Körper benötigt und täglich über die Nahrung aufgenommen werden muss. Zink ist eines der wichtigsten Spurenelementen und für die Zellteilung unverzichtbar. Besonders hervorzuheben sind die stärkenden Eigenschaften, die Zink auf die körpereigenen Abwehrkräfte besitzt. In Europa leidet mehr als 13 Prozent der Bevölkerung unter einem Zink-Defizit. Ein Mangel des Nährstoffs schwächt die Abwehrkräfte und begünstigt Erkältungskrankheiten. Senioren und kleine Kinder haben einen besonders hohen Bedarf an Zink. Wissenschaftliche Studien kamen zur Erkenntnis, dass Kinder seltener an Erkältungen litten, wenn sie fünf Monate oder länger Zinkpräparate einnahmen. Außerdem fehlten sie nicht so häufig im Unterricht und benötigten weniger Antibiotika.

Der finnische Wissenschaftler Harri Hemilä fand bei seinen Forschungsarbeiten heraus, dass Zink die Erkältungsdauer tatsächlich verringern kann. Bei der Verwendung von Zink-Lutschpastillen sollen Husten und Schnupfen bis zu 40 Prozent kürzer dauern, stellte der Finne fest. Seit dem Jahr 1984 rätseln Mediziner und Pharmazeuten um das Potential von Zink bei Erkältungskrankheiten. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt, bei denen festgestellt wurde, das Zink die Vermehrung der als Erkältungserreger bekannten Rhinoviren im Körper hemmen kann.

Eine Erkältungs-Prävention durch Zinkprodukte bietet sich auch für Schwangere an, die oft auf die Einnahme von Medikamenten verzichten müssen, da alle Wirkstoffe über die Plazenta auf das ungeborene Kind übergehen. Es empfiehlt sich jedoch vor einer Selbstbehandlung mit Zink Rücksprache mit dem Hausarzt halten. Wie jedes Medizinprodukt sollten auch Zink-Präparate immer in der kleinstmöglichen Dosis angewendet werden. Eine Zinkvergiftung oder Zinküberdosierung ist zwar selten und wird nur dann gefährlich, wenn die Einnahme-Empfehlungen auf dem Beipackzettel erheblich überschritten werden. Viele Zink Präparate sind jedoch für Kinder unter 10 Jahren nicht geeignet.

Zu den Lebensmitteln mit einem besonders hohen Zink-Anteil gehören Kalbfleisch, Leber vom Kalb, Rind und Schwein und verschiedene Käsesorten. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Cashewkerne, Roggen- und Weizenkeimlinge, Sonnenblumenkerne und Haferflocken sind reich an Zink. Als Nahrungsergänzungsmittel oder Medizinprodukt hilft Zink am besten, wenn der Wirkstoff innerhalb der ersten 24 Stunden einer Erkältung eingenommen wird. In der kontrollierten Cochrane Metastudie untersuchten Mediziner die Auswirkungen einer Zink-Einnahme auf die Erkältungsdauer. Dabei kamen sie zum Ergebnis, dass Patienten, die mindestens 75 mg/Tag des Mineralstoffs einnahmen, durchschnittlich einen Tag kürzer krank waren als Probanden, die ein Placebo erhielten.

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